Waffen, Schlachten und Reformen. Die Spätantike auf dem Balkan

Der österreichische Historiker Géza Frank nimmt sein Publikum mit in die bewegte Zeit um 300 n. Chr. und zeichnet das Bild eines Weltreiches im Wandel. Er zeigt auf, wie umfassende Militärreformen das Römisches Reich zunächst vor dem Zerfall bewahrten und die Regionen entlang von Donau und Rhein nachhaltig prägten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Balkanraum des 4. Jahrhunderts n. Chr., wo in den vergangenen Jahren mehrere bedeutende Schlachtfelder dieser Epoche entdeckt wurden. Anhand dieser spektakulären Funde eröffnet Géza Frank neue Perspektiven auf die Geschichte der Spätantike.

Im Mittelpunkt steht dabei die militärische Ausrüstung der spätrömischen Armee, die mit dem bekannten Bild der Legionäre aus den Asterix-Comics kaum noch etwas gemein hat. Neue archäologische Erkenntnisse und aufwendige Rekonstruktionen zeichnen das Bild eines Soldaten, das viele bisherige Vorstellungen grundlegend verändert.

Mit spannenden Einblicken in Ausrüstung, Organisation und Alltag der spätrömischen Truppen sowie aktuellen Ergebnissen der modernen Forschung und experimentellen Archäologie macht Géza Frank die Welt der Spätantike lebendig. Historisch fundierte Nachbildungen von Waffen und Ausrüstungsgegenständen werden dabei nicht nur vorgestellt, sondern auch vor Ort präsentiert.

So erwartet das Publikum weit mehr als ein klassischer Vortrag – eine anschauliche Reise in die faszinierende Welt der (Spät-)Antike.

Ort: Kulturforum, Rosenstraße 2, 91781 Weißenburg
Eintritt frei

Eine Veranstaltung der Museen Weißenburg und des KulturForums